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Am 5. Mai 2011 fand die Verleihung des Felix-Wankel Tierschutz-Forschungspreises an der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Die diesjährige Verleihung stellte eine Besonderheit dar, da erstmalig in der Geschichte des Forschungspreises zwei Frauen für Ihre wissenschaftlichen Leistungen im Tierschutz ausgezeichnet wurden. Zum einen handelt es sich um Frau Prof. Dr. Vera Baumans (Department of Animals in Science & Society, Division Laboratory Animal Science, Utrecht University, Niederlande), die für ihr Lebenswerk, d.h. ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der Verbesserung der Haltungsbedingungen für Labortiere ausgezeichnet wurde. Das Überzeugende am wissenschaftlichen Werk von Frau Prof. Baumans ist die grundlegende Herangehensweise, tierschützerische Aspekte der Labortierhaltung mit den dabei regelmäßig auftretenden praktischen Fragen des Tierschutzes als Grundlagenwissenschaft zu verstehen, daraus die relevanten Fragestellungen prägnant zu definieren, diese experimentell zu bearbeiten, und sie in angesehenen Fachjournalen zu veröffentlichen. Zum anderen wird auch erstmalig ein Nachwuchspreis zur Motivation von Nachwuchswissenschaftlern vergeben, im Sinne des Tierschutzes und der 3 R (Refinement, Reduction, Reducement) an Tieren zu forschen. Frau Dr. Gesine Huber hat sich in ihrer Dissertation und den dazu gehörigen hochwertigen Veröffentlichungen mit der Adaptation der hochauflösenden Optischen Kohärenztomographie an sehr kleinen Augen (z.B. Ratte oder Mäuse) beschäftigt. In Versuchsreihen bei bestimmten Fragestellungen können so Verläufe in vivo kontrolliert werden, ohne dabei die Tiere zu opfern. Dadurch reduziert sich die Anzahl der untersuchten Tiere erheblich. Informationen zur Ausschreibung des
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